07.05.2018 | "Hospiz macht Schule"

1567 Euro für das Projekt

Kinder an das Thema Tod und Sterben heranführen, das ist das Ziel des Projekts „Hospiz macht Schule“.

Dafür hat der ambulante Hospizdienst der Caritas Borken nun eine Spende von der Stiftung Aktive Bürger bekommen. Ein Betrag von 1567,48 Euro ist bei einer dreimonatigen Pfandbon-Sammelaktion in den Filialen von Wilger (Supermarkt) zusammengekommen. „Ich bin gerührt. Es wäre schon schön gewesen, wenn 200 Euro zusammengekommen wären, aber dass es so viel ist, macht mich sprachlos. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass so viele Menschen ihren Pfandbon abgeben, vor allem weil der Tod immer noch ein Tabuthema in unserer Gesellschaft ist“, sagt Klaudia Tiemeshen vom ambulanten Hospizdienst der Caritas.

Gemeinsam mit ehrenamtlichen Hospizhelfern war sie eine Woche lang in der Cordula-Grundschule und hat mit den Kindern über die Hospizarbeit, Krankheit und Sterben gesprochen. Mit der Spende der Stiftung Aktive Bürger möchte der ambulante Hospizdienst weitere Ehrenamtliche in diesem Bereich schulen, um künftig in mehreren Klassen das Projekt durchzuführen.

Bettina Oskamp, Klassenlehrerin der 3a, findet es toll, dass die Kinder von „Hospiz macht Schule“ profitieren konnten: „Es ist gut, wenn sie sich mit diesem Thema beschäftigen“, sagt sie. Im Vorfeld hatte sie mit mehr Skepsis von Seiten der Eltern gerechnet, doch die wären einstimmig dafür gewesen.

Die Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Elisabeth Hüls, sagt: „Wir mussten niemandem erklären, dass das eine gute Sache ist. Das war allen sofort klar. Ehrenamt sollte in unserer Gesellschaft mehr gewertschätzt werden.“

(Quelle: Borkener Zeitung)