Frauenselbsthilfe Krebs Gruppe Borken

Frauenselbsthilfe Krebs Gruppe Borken
Strahlende Gesichter bei der Scheckübergabe: (von links) Gisela Engelkamp, Beate Dillage-Wiechmann, Ruth Brüninghoff, Elisabeth Hüls, Elsbeth Gubler, Toni Thonemann, Antonia Hagemann, Agnes Jacobs und Martina Pöpping. Foto: Gehling

Bürgerstiftung spendet 1000 Euro

BORKEN (mge). Einen Scheck über 1000 Euro konnte jetzt Antonia Hagemann von der Frauenselbsthilfe Krebs (FSH) Gruppe Borken von der Bürgerstiftung Borken-Stadtlohn entgegen nehmen. „Wir begleiten die Gruppe finanziell seit Jahren. Mein Slogan war immer – Gutes Tun tut gut“, meinte die Vorsitzende der Bürgerstiftung Elisabeth Hüls bei der Scheckübergabe. Sie habe immer gute Laune, wenn sie von einem Termin wie diesem zurückkomme. Schließlich seien hier Ehrenamtliche engagiert wie auch in der Bürgerstiftung. Mit dabei war auch Elsbeth Gubler (91). „Ich hätte nicht gedacht, dass die Gruppe so lange lebt“, meinte sie. Frau Gubler war nämlich vor 40 Jahren das erste Mitglied und hat sich dort immer gut aufgehoben gefühlt. Die Initiative ging vom damaligen Sozialarbeiter am St. Marien-Hospital Toni Thonemann aus. „Durch eine Kollegin im Weseler Hospital erfuhr ich, wie wichtig eine psychosoziale Nachsorge der an Krebs erkrankten Frauen auch in Borken ist. Unterstützt wurden Frau Gubler und ich durch die Fabi, die Räume zur Verfügung stellte und die wohlwollende Einstellung der Krankenhausverwaltung“, so Thonemann. In den Gruppen wurden verschiedene Themen wie Versorgung mit Hilfsmitteln, Kuren oder Umgang mit Angehörigen besprochen. Wichtig war auch der Erfahrungsaustausch mit Betroffenen und das Mutmachen untereinander und für Neuerkrankte. Aus Anlass des 40-jährigen Bestehens haben die Gruppenmitglieder einen Ausflug nach Münster mit langer Hafen-Fahrt gemacht. Abends gab es im Hotel Fliederbusch in Borken die Scheckübergabe und lobende Worte der Vorsitzenden des Landesverbandes Angela Schmitz. Wolfgang Kuhmann an der Gitarre sorgte für die gute Unterhaltung. Antonia Hagemann bedankte sich für den Scheck und meinte: „Das Geld wird gut angelegt. Da die Gruppe nur von Mitgliedsbeiträgen und Spenden lebt, können beispielsweise diese Fahrt oder das Waldbaden im Wald am Pröbstingsee im Sommer finanziert werden, was sonst nicht möglich wäre.“

Die Gruppe trifft sich 14-tägig mittwochs in der Fabi im Vennehof. Infos und Kontakte über die Homepage www.frauenselbsthilfe.de.